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		<title>Kosteneinsparungen bei ThyssenKrupp</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 11:19:32 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>ThyssenKrupp beschleunigt Stahltransporte mit T-Systems – Hohe Kosteneinsparungen durch verk&#252;rzte Verladezeiten in H&#228;fen – Internationales RFID Projekt mit zentraler Datenverarbeitung – Internetportal stellt Informationen bereit<p><!-- ca-pub-8119204541640483/Standard336x280 -->
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</script></p>F&#252;r ThyssenKrupp hat T-Systems eine L&#246;sung zum automatischen Identifizieren und Lokalisieren der Stahltransporte entwickelt. Die kontaktlose Erkennungs- und Erfassungstechnik sichert die Logistik aus dem neuen brasilianischen Werk von ThyssenKrupp und basiert auf RFID (Radio Frequency Identification). Ziel ist es unter anderem, den Umschlag im Hafen deutlich zu verk&#252;rzen. Zudem wird die Sicherheit des Personals erh&#246;ht, da es dank RFID einen gr&#246;&#223;eren Sicherheitsabstand beim Verladen des Stahls einhalten kann. Auch werden mit der Identifikationstechnologie die logistischen Abl&#228;ufe insgesamt transparenter und lassen sich somit besser steuern.<br />
In einer Etikettierstation kleben Mitarbeiter RFID-Tags auf durchschnittlich rund 20 Tonnen schwere Rohstahlbl&#246;cke, bevor diese so genannten Brammen nach Europa und Nord­amerika verschifft werden. Die kleinen Minicomputer mit Sendeeinrichtung enthalten eine Identifikationsnummer (ID), die jeden Stahlblock eindeutig kennzeichnet.<br />
Leseger&#228;te k&#246;nnen dann ber&#252;hrungslos die ID-Nummern beliebig oft auf ihrem Weg von Brasilien in die weiterver­arbeitenden Walzwerke lesen.<br />
Da das h&#228;ndische Ablesen der ID-Nummer entf&#228;llt, wissen die Kranf&#252;hrer in den Zielh&#228;fen sofort, an welchen Empf&#228;nger die Brammen gehen und wo sie auf dem Kai abgesetzt werden m&#252;ssen. Durch diese Vorsortierung wird bisherige Verladezeit deutlich verk&#252;rzt. Der Einsatz von RFID erh&#246;ht nicht zuletzt auch die Sicherheit der Hafenmitarbeiter, da die ID-Nummern auf den Brammen nun automatisch abgelesen werden k&#246;nnen. Die Hafenarbeiter m&#252;ssen sich daher weniger im Gefahren- und Schwenkbereich der Kr&#228;ne aufhalten.<br />
Der gesamte RFID-Datenverkehr aus Brasilien, den USA, den Niederlanden und Deutsch­land l&#228;uft &#252;ber ein Rechenzentrum von T-Systems in Frankfurt. Die zentrale Plattform liefert dann ein komplettes Abbild des Transportweges f&#252;r jede einzelne Bramme – vom Stahlwerk &#252;ber den Verladehafen bis zur Weiterverarbeitung. Zugriff auf die von T-Systems bereitgestellte Plattform f&#252;r so genannte AutoID-/Right Time Enterprise Services haben registrierte Nutzer &#252;ber Internet. Zus&#228;tzlich informiert die L&#246;sung definierte Mitarbeiter des Stahlkonzerns, wenn beispielsweise Brammen falsch verladen oder Transportzeiten &#252;berschritten werden.<br />
T-Systems kann von Frankfurt aus alle RFID-Lesepunkte weltweit fernsteuern und bei St&#246;rungen weitgehend eingreifen.<br />
Rund f&#252;nf Millionen Tonnen Stahl wird das Werk in der Bucht von Sepetiba im Staat Rio de Janeiro produzieren. Insgesamt sind dann j&#228;hrlich etwa 250.000 Stahlbl&#246;cke unterwegs, davon gehen etwa 100.000 nach Deutsch­land. Wenn der Hafen von ThyssenKrupp in Betrieb geht, werden dort 120 Schiffe pro Jahr an- und ablegen k&#246;nnen. Von S&#252;damerika aus wird der Stahl nach Alabama, USA, oder via Rotterdam nach Duisburg und Bochum transportiert.</p>
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